Film 1 Die Zeit der ersten Lieder (1960)
Film 2 Zwei fremde Augen (1960/61)
Film 3 Eifersucht und Stolz (1961)
Film 4 Ansgars Tod (1961/62)
Film 5 Das Spiel mit der Freiheit (1962)
Film 6 Kennedys Kinder (1963)
Film 7 Weihnachtswölfe (1963)
Film 8 Die Hochzeit (1964)
Film 9 Die ewige Tochter (1965)
Film 10 Das Ende der Zukunft (1966)
Film 11 Zeit des Schweigens (1967/68)
Film 12 Die Zeit der vielen Worte (1968/69)
Film 13 Kunst oder Leben (1970)

Film 1 Die Zeit der ersten Lieder (1960)
 
Hermann hat sein Abitur bestanden. Auf der Abschlussfeier führt er mit dem Schulchor und –orchester eine Komposition von ihm auf. Dies soll das Abschiedskonzert für den Hunsrück werden. Er wird die Heimat verlassen, die gegen seine große Liebe zu Klärchen war. 


Hermann schwört sich, nie mehr zu Lieben.

Er besteht sein Abitur mit sehr guten Noten...

...und führt mit dem Schulchor und -orchester eine Komposition auf dem Abschlussfest auf.

Das junge Schnüsschen ist vom attraktiven 
Hermann begeistert.

Er sitzt im Zug nach München. In der bayrischen Landeshauptstadt will er an der Musikhochschule Komposition studieren. Im Abteil sitzt ein seltsamer Kerl – Herr Edel. Dieser philosophiert die ganze Fahrt bis in die bajuwarische Metropole lautstark über Gott und die Welt. Sein Musiklehrer aus Simmern, der dem jungen Musiker aus dem Hunsrück väterlich zugetan ist, hat ihm die Adresse eines früheren Studienfreundes zugesteckt, der in München eine Rechtsanwaltsanwalts hat. Mit einem Empfehlungsschreiben in der Tasche macht sich Hermann auf den Weg zu Dr. Brettschneider. Mit der Hoffnung, eine Bleibe zu finden, betritt Hermann die Kanzlei. 


Auf der Zugfahrt nach München lernt Hermann den alten Herrn Edel kennen.

Die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule 
besteht er dank seines "Absoluten Gehörs".

Er lernt den Chilenen Juan,...

die Jungfilmer Rob, Reinhard und Stefan...

...und die schöne Cellistin Clarissa kennen.

Doch leider hat Brettschneider keine Möglichkeit, dem jungen Studenten ein Zimmer zu bieten. Von der jungen Rechtsanwaltsgehilfin Renate wird er auf ein kleines Geschäft gegenüber aufmerksam gemacht, in dessen Schaufenster Studenten Zettel zur Wohnungssuche ausgehängt haben. Die Ladenbesitzerin, die ungarische Schneiderin Frau Moretti, hat ein Herz für den jungen Musiker und bietet ihm an, zum nächsten Ersten des kleine Zimmer in ihrer Wohnung zu beziehen, in dem jetzt noch ein Student wohnt, den sie rausschmeißen wird. Auch ein Flügel würde für Hermann zur Verfügung stehen. Mit dieser freudigen Nachricht kehrt er zurück in die Anwaltspraxis. Renate bietet ihm spontan an, in der Zeit bis zum Einzug bei Frau Moretti bei ihr zu wohnen. Sie hat ein Auge auf Hermann geworfen. Einzige Bedingung: Renates Wirtin soll nichts davon merken, das ein Mann in ihrem Untermieterzimmer wohnt. Hermann nimmt das Angebot an, obwohl er Renate nicht besonders attraktiv findet.


Frau Moretti verspricht ihm eine Bleibe...

...nachdem ihm Dr. Brettschneider nicht 
helfen konnte.

Vorerst übernachtet er bei Renate.

Er trifft Clemens aus dem Hunsrück und 
zieht zu ihm in die Bude beim Kohlenjosef.

Am nächsten Tag betritt Hermann die Musikhochschule, um die Aufnahmeprüfung abzulegen. Vor dem Prüfungssaal warten viele Studenten. Unter ihnen ist auch Juan, ein Chilene, der Hermann begeistert, weil er zehn Sprachen spricht und auch in München Musik studieren möchte. Hermann besteht die Prüfung und wird fortan Musikstudent sein. Juan trifft er später wieder. Dieser hat die Aufnahmeprüfung nicht bestanden, sein Musikstil wurde von den Professoren als Folklore abgetan.
Juan interessiert sich für Hermanns Kompositionen. Da Hermann seine Gitarre und Juan seine Flöte dabei haben, spiele beide Auszüge daraus.
Beide lernen die Jungfilmer kennen. Das Filmteam - Stefan, Rob und Reinhard - drehen gerade ihren Film "Brutalität in Stein".
In der Straßenbahn hört er plötzlich heimatliche Laute. Da spricht doch jemand Hunsrücker Mundart. Er trifft Clemens, einen alten Schulfreund, der hier in München in Jazzkneipen als Schlagzeuger arbeitet. Dieser erzählt Hermann, das er bei ihm wohnen kann. Er hat ein Zimmer beim Kohlenjosef, einem Brennstoffhändler. Hermann freut sich, da er nun nicht mehr bei Renate schlafen muss, deren Avancen ihm mehr als unangenehm sind.


In der Musikhochschule wird experimentiert.

Die älteren Studenten imponieren Hermann. 

In der Musikhochschule fällt ihm die schöne Cellostudentin Clarissa auf. Aber er spricht sie nicht an. Für ihn ist das Thema Frauen und Liebe tabu. Er hat sich geschworen, nach Klärchen nie mehr eine Frau zu begehren.
Die älteren Semester in der Hochschule geben sich arrogant. Die Kompositionsstudenten Volker, Jean-Marie und Bernd, Anhänger der Neuen Musik, nehmen den Erstsemesterstudenten Hermann nicht ernst, als er den Übungsraum betritt, der eigentlich ihm zugeteilt war, nun aber von den älteren Studenten für Musikexperimente gebraucht wird.
Die Zeit vergeht. Doch der Hunsrück klebt noch an Hermann. Seine Sprache ist sehr von der Mundart gefärbt. Jetzt in München fällt Hermann ständig auf. Er macht sich zu einer Schauspielschule auf, um Sprachunterricht zu nehmen und Hochdeutsch zu lernen.
Eines Tages erfährt Hermann, das ein fremden Mädchen in seinem Zimmer beim Kohlenjosef war und nach ihm gesucht hat. Er bekommt heraus, das es Klärchen war. Sie hat einen Brief für Hermann hinterlassen, in dem sie sich für immer von ihm verabschiedet. 

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Film 2 Zwei fremde Augen (1960/61)
 
Juan lernt die schöne Clarissa kennen und lädt sich selbst ein, sie nach Hause nach Wasserburg zu begleiten. Clarissas Mutter, Frau Lichtblau, ist von dem schöngeistigen Chilenen begeistert. So ein Mann ist ein Schwiegersohn nach ihrem Geschmack. Während dessen ist Hermann alleine und deprimiert in der Millionenstadt München. Das Geld ist knapp und die Nachricht, die Frau Moretti für ihn hat, er als am Ersten das Zimmer beziehen will, trägt nicht dazu bei, die Stimmung zu verbessern. Das Zimmer, das er bei ihr beziehen wollte, ist doch nicht frei geworden. Er stellt auch entsetzt fest, das seine Sachen, die auf dem Dachboden bei Frau Moretti hinterlegt waren, verschwunden sind. 


Juan küsst Clarissa im Zug nach Wasserburg.

Dort hat Clarissa Kindheitserinnerungen.

Während Mutter Lichtblau eine Zahnbürste 
("original verpackt") für Juan hervorkramt...

...besucht Clarissa ihren Mentor Dr. K.

Schlechte Nachricht für Hermann: 
Sein Koffer und seine Gedichte und Kompositionen sind weg.

Juan arbeitet jetzt in der Schauspielschule.

Der Verlust seiner kostbaren Kompositionen und Gedichte schmerzen ihn mehr als das Verschwinden seiner restlichen Sachen.
Juan hat einen Job. Bei einer reichen Familie soll er, Hermann und ein paar andere Musikstudenten Hausmusik machen. Doch nach stundenlanger Aufführung klassischer Stücke gibt es als Bezahlung nur eine einzelne Flasche Wein. Hermann scheint vom Pech verfolgt.
In einer schwabinger Kneipe trifft der junge Hunsrücker auf die Musikstudenten Volker, Jean-Marie, Bernd und Clarissa, die Jungfilmer Stefan, Reinhard und Rob, den Medizinstudent Ansgar, Helga, Olga die Schauspielschülerin und Alex, der alte Philosophiestudent. Endlich hat Hermann die Chance, die Cellistin kennen zulernen. Leider ist er mit Renate gekommen und nun versucht er diese los zu werden.
Mitten im Kreis der Studenten sitzt Frau Cerphal. Sie ist eine Verlagserbin und ewige Studentin. Sie lädt die jungen Leute ein, in ihrer Villa, dem Fuchsbau weiterzufeiern.


Die Freunde machen Hausmusik...

...und erhalten nur eine Flasche Wein.

Die Freunde feiern im Fuchsbau...

...doch Hermann kommt nicht mit 
Clarissa zusammen.

Hermann schafft es allerdings nicht Clarissa näher zu kommen. Dafür landet er mit Renate im Bett.
Besuch aus dem Hunsrück. Sein Musiklehrer aus dem Gymnasium in Simmern steht mit seiner Freundin, einer seiner Schülerinnen, in seinem Zimmer beim Kohlenjosef. Er will ihr München zeigen. Sie wollen Hermann mitnehmen und das Nachtleben genießen. Doch Hermann ist krank und bleibt mit Fieber zu Hause.


Besuch aus dem Hunsrück. Hermanns 
ehemaliger Musiklehrer mit junger Freundin.

Zusammen mit Ansgar sortiert Hermann 
bei der Arri Nazifilme aus.

Die Freunde finden den toten Edel.

Juan, Clarissa und Hermann beschließen 
nur Freunde zu sein.

Es ist Winter. Hermann ist verliebt in Clarissa, aber auch Juan hat sich in die Cellistin verliebt.
Doch alle Drei beschließen nur Freunde zu bleiben. Als sie zu dritt das Kino verlassen finden sie eine leblose Person im Schnee sitzen. Es ist Herr Edel, der erfroren und blau angelaufen mit einer Flasche Schnaps im Schneefall sitzt.

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Film 3 Eifersucht und Stolz (1961)
 
Evelyne hat ihren Vater zu Grabe getragen. Sie will ihre Familie in Neuburg verlassen und nach ihrer Mutter suchen, da sie nun erfahren hat, das sie eine andere leibliche Mutter hat  als sie bisher immer angenommen hat. Sie kommt in München an und steuert direkt den Fuchsbau an, die Villa ihrer Tante. Evelyne findet das sie ein ererbtes Recht hat, im Fuchsbau zu wohnen. Sie erinnert sich, als sie bei Frau Ries, der Haushälterin, auf Frau Cerphal wartet, das sie als kleines Kind schon einmal in diesem Haus war. 


Evelyne auf der Beerdigung ihres Vaters 
in Neuburg.

Sie zieht in den Fuchsbau ein...

...in dem die Jungfilmer einen Film vorführen. 
Sie fühlen sich durch Gattinger gestört.

Frau Ries erkennt Evelyne gleich wieder.

Fräulein Cerphal ist nicht gerade begeistert, 
als sie ihre neue Mitbewohnerin antrifft.

Alle Freunde sind zur Premiere gekommen.

Inzwischen ist das Haus der Mittelpunkt des Freundeskreis geworden. Hier findet auch die Premiere des Films der Jungfilmer statt, da sie weder einen Verleih noch ein Prädikat der Filmbewertungsstelle erhalten haben. Dazu wird ein riesiger Wehrmachtsprojektor aufgebaut und ein Betttuch als Leinwand aufgehängt. Die Freunde sind von dem Film begeistert. Anschließend wird ausgelassen gefeiert. Hermann flirtet mit Helga, was Eifersucht bei Clarissa hervorruft. Evelyne vergnügt sich mit Ansgar, was Olga dazu bringt, sich mit Drogen davon abzulenken.


Hermann und Clarissa im Treppenhaus.

In einem Brief gesteht Clarissa Hermann 
ihre Liebe.

Ansgar und Evelyne treffen sich wieder.

Beide machen ihre leibliche Tante ausfindig.

Die Jungfilmer verteilen überall in der 
Stadt den Aufkleber "Papas Kino ist tot!"

Weil die Jungfilmer in der etablierten Filmwirtschaft keinen Anklang gefunden haben, verteilen sie überall in der Stadt Aufkleber mit der Aufschrift "Papas Kino ist tot".
Hermann und Clarissa schreiben gestehen sich gegenseitig in Briefen ihre Liebe. Hermanns Brief kommt aber nicht an. Clarissas Schreiben schafft es erst nach Wochen, bei Hermann einzutreffen, das sie nur "Hermann Simon, München" als Adresse angegeben hat.
Evelyne hat mit Hilfe von Frau Cerphal und ihrem Freund Ansgar herausgefunden, wo ihre Tante wohnt. Sie hat ein kleines Milchgeschäft in einem Münchener Stadtteil. Von dieser erfährt sie, das ihre Mutter im Krieg bei einem Bombenangriff auf die Stadt getötet wurde.

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Film 4 Ansgars Tod (1961/62)
 
Hermann hat für Clarissa ein Cellostück komponiert, mit dem sie einen Wettbewerb gewinnt. Clarissa wird gefeiert und fährt mit dem Stück auf Tournee. Hermann ist darüber enttäuscht, das seine neue Liebe nun wieder aus seiner Reichweite ist. Er stürzt sich in die Arbeit und hat selbst nun auch Erfolg mit seinen Kompositionen. Bei einer Aufführung seiner Musik trifft er Clarissa wieder. "Wir sind eben Igel" stellen beide fest und trennen sich.


Ansgar in seiner Uniform.

Er und Evelyne sind ein Paar.

Reinhard und sein Lieblingsspielzeug - 
die Winchester.

Olga trainiert im Garten der Fuchsbau-Villa.

Der Brennstoffhandel vom Kohlen-Josef 
wird abgerissen. Schlechte Nachricht für 
Hermann.

Dieser hat Clarissas Brief bekommen. 
Aber er klingelt vergebens bei ihr. 
Sie ist verschwunden.


Ansgar hat sein Medizinstudium aufgegeben und arbeitet jetzt als Straßenbahnschaffner. Seine spießig religiösen Eltern können ihn nicht verstehen. Er ist vom angestrebten Weg des Musterstudenten abgewichen und konsumiert Drogen. Seine Mutter fleht ihn an, sein Leben wieder in geregelte Bahnen zu bekommen. Doch Ansgar lässt seine Eltern nach einem heftigen Streit in der Wohnung zurück.


Clarissa ist in Wasserburg. Dr. Kirchmeier, 
der Chef des Kreiskrankenhauses, schenkt 
ihr ein kostbares Cello.

Clarissa übt für den Wettbewerb.

Hermann veranstaltet ein Happening mit 
Frau Moretti.

Evelyne singt in der Musikhochschule vor...

...Dort erkennt man ihr Talent.

Clarissa bei einem Konzert unter der 
Leitung von Mamangakis.

Die Aufführung von Hermanns Stück mit 
der "aufgepumpten" Frau Moretti.

Ansgar gerät in Streit mit seinen Eltern.

Im Fuchsbau wird eine Faschingsball vorbereitet. Frau Cerphal trifft auf der Suche nach Kostümen auf dem Dachboden auf Reliquien aus längst vergangener schwabinger Künstlerzeit. 
Auch Ansgar und Evelyne sind eingeladen. Die beiden fahren mit der Straßenbahn. Ansgar albert herum, kann nicht richtig auf die fahrende Straßenbahn aufspringen und bleibt mit dem Fuß in der schließenden Tür hängen. Evelyne muss zusehen, wie er von der Bahn zu Tode geschleift wird.
Die Faschingsparty in Frau Cerphals Villa ist im vollem Gang als Evelyne apathisch in der Tür steht und den Freunden den Tod von Ansgar schildert.


Fräulein Cerphal auf der Suche nach Faschingskostümen mit Juan.

Ansgar kommt bei einem Unfall mit der 
Straßenbahn ums Leben.

Die Freunde auf der Faschingsparty im 
Fuchsbau.

Evelyne kommt verstört in den Fuchsbau 
und berichtet von Ansgars Tod.

Fräulein Cerphal macht Hermann das 
Angebot im Fuchsbau zu wohnen.

Ansgars Mutter und Evelyne streiten 
über den Nachlass.

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Film 5 Das Spiel mit der Freiheit (1962)
 

Hermann jobbt als Klavierlehrer und hat seine Mühe mit einem unmotivierten Sproß aus einer reichen Familie. Diese machen ihm das Angebot mit ihnen in ihr Haus nach Sylt zu kommen. Offiziell um dem Sohn weiterhin Unterricht zu geben, was dieser hörbar nötig hat. Aber wahrscheinlich haben beide Mitleid mit dem Musikstudenten und wollen ihm eine Entschädigung für die Misstöne und die Unlust des Kindes bieten. Hermann nimmt das Angebot an. Die Freunde sind in alle Winde zerstreut. Warum soll er alleine in den Semesterferien in München bleiben?


Helga betrachtet die Frohleichnams-
prozession in München.

Hermann gibt Tommy, dem untalentierten 
Sohn eines Designers und einer 
Schauspielerin Klavierunterricht.

Tommys Vater lädt Hermann ein, die 
Familie in den Sommerurlaub nach Sylt zu 
begleiten und den Sohn auch im Urlaub zu 
unterrichten.

An diesem Abend ist die Polizei überall 
in der Stadt im Einsatz. 
In der Leopoldstraße gab es Krawalle.

Helga ist entsetzt über die Brutalität mit 
der die Beamten gegen alle jungen Leute 
vorgehen.

Auch Hermann wird für einen Randalierer 
gehalten und verfolgt. Ein Polizist zerschlägt 
Hermanns Gitarre, 
die ihm sehr viel bedeutet.

Helga flüchtet zu Hermann in den Fuchsbau. 
Beide sind fassungslos über die Situation.

Als Hermann am nächsten Tag Schadensersatz 
von der Polizei will, kann er wieder nur knapp 
vor einer Verhaftung aus dem Polizeipräsidium 
flüchten.

Dort ist das Pflaster nicht mehr sicher. Die Krawalle des Jahres '62 veranlassen die Polizei mit roher Gewalt gegen die revoltierenden Studenten vorzugehen.
Hermann kommt unverschuldet mitten in eine Schlägerei zwischen jungen Leuten und Polizisten. Seine Gitarre überlebt dieses Zusammentreffen nicht. Als er sich auf dem Kommissariat über den Polizisten beschweren will, der sein Instrument zerstört hat, entkommt er nur knapp einer Verhaftung. Er muss untertauchen. Per Anhalter flüchtet er aus der Stadt Richtung Sylt.


Hals über Kopf flüchtet Hermann nach Sylt. 
Er will das Angebot nutzen um Geld zu 
verdienen und unterzutauchen. 

Helga fährt mit der Bahn zu ihren Eltern. 
Unterwegs sieht sie die Jungfilmer auf 
einem Bahnhof drehen. Als sie mit dem 
nächsten Zug zurück fährt trifft sie sie 
aber nicht mehr an.

Mit ihren Freundinnen in Dülmen 
versucht sie die Schrecken aus München 
zu vergessen.

Auf seinem Weg nach Sylt macht Hermann 
Station in Dülmen. Doch Helgas "Omma" 
lässt ihn nicht herein.

In Dorlis Bude verarzten die 
Freundinnen Hermanns Wunden. 

Aber es bleibt nicht beim Klavierspiel 
und Tortennaschen...


In Dülmen, wo Helga zu Hause ist und in den Semesterferien hingefahren ist, macht er Zwischenstation.
Helga freut sich, den attraktiven Hermann für sich alleine zu haben. Doch auch ihre Freundinnen Marianne und Dorli finden gefallen an ihm. Sie feiern Hermanns Ankunft mit Torten aus der Konditorei von Dorlis Eltern. Die Feier nimmt ein Ende, als Helga ohnmächtig zusammen bricht.
Am nächsten Tag feiert Helga Geburtstag. Die Feier mit ihren Freundinnen, Hermann und ihren Eltern und ihrer Oma hat den Stil eines Kindergeburtstags. Aber Helga ist kein Kind mehr. Sie möchte Hermann in dieser Nacht für sich alleine haben. Aber ihre Oma hat bemerkt, das Hermann mit in ihrem Zimmer ist und klopft wütend an deren Mädchenzimmertür.


Helga feiert Geburtstag und will doch 
lieber mit Hermann in ihrem Zimmer 
alleine sein.

Doch der will lieber zu Marianne ins Bett.

Von dem gerade verdienten Geld kauft 
sich Hermann eine wertvolle Gitarre.

Stolz führt er sie Clarissa vor.

Hermann hat aber auch eine Einladung von Marianne erhalten, deren Mann zum Gynäkologenkongress gereist ist. Nach dieser Nacht verlässt Hermann den Niederrhein und fährt weiter nach Sylt.
Für den Hunsrücker ist der freizügige Umgang auf der Ferieninsel anfangs etwas befremdlich. FKK ist für ihn ein Fremdwort. Doch es gibt für den Studenten gutes Geld zu verdienen. Schließlich braucht er Geld um seine zerstörte Gitarre zu ersetzen.

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Film 6 Kennedys Kinder (1963)
 
In Hermanns Zimmer im Fuchsbau hängen am 23. November 1963 frisch gedruckte Plakate zum Trocknen. "Spuren" ist auf ihnen zu lesen und sie kündigen sein neues Konzert an. Frau Cerphal lässt im Garten einen Baum fällen, weil sie befürchtet, jemand könnte von ihm erschlagen werden. Doch der Baum fällt in eine unerwartete Richtung und genau in Fensterscheibe zu Hermanns Zimmer. Nicht genug das Hermann das Brennmaterial ausgegangen ist, jetzt zieht der eiskalte Winterwind auch noch direkt in sein Zimmer und auf die Plakate.


Wenn Alex nicht philosophiert oder wie 
hier schläft...

...versucht er seine Freunde anzupumpen. 
Doch überall wird er abgewiesen.

Helga hilft Hermann die "Spuren"-Plakate aufzuhängen.

Auch Clarissa braucht Geld und fragt Hermann.

Schnüßchen will Hermann besuchen. 
Der ist aber in der Hochschule.

Clarissa sagt Volker und Jean-Marie, 
das sie von einem von beiden 
schwanger ist. Sie will Geld für die 
Abtreibung.

Volker hat kein Geld. Jean-Marie ist aber wohlhabend und geht umgehend zur Bank.

Die Jungfilmer zerstreiten sich und 
brechen die Dreharbeiten ab.

Plötzlich steht Clarissa in Hermanns Zimmer. Sie sieht ziemlich mitgenommen aus und bittet ihn um 800 Mark. Doch der junge Komponist muss selbst sehen, wie er an Geld für den Lebensunterhalt kommt. Bei Volker und Jean-Marie versucht Clarissa ebenfalls an die Summe zu kommen. Schließlich braucht sie das Geld für eine Abtreibung und einer der beiden muss der Vater des Kindes sein. Die beiden sind ziemlich überrascht. Als Jean-Marie sich gefangen hat  geht er zur Bank und hebt das Geld für Clarissa ab.
Auch der Philosoph Alex kann Geld gut gebrauchen. Doch auch er hat bei seinen Freunden kein Glück als er sie um eine kleine finanzielle Unterstützung für seinen knurrenden Magen bittet. Die Jungfilmer trifft er bei Dreharbeiten. Doch bald haben diese ein Ende. Stefan, Rob und Reinhard streiten sich so sehr über ihre Arbeit, das sie sich trennen.


Hermann und Schnüßchen treffen 
sich nach Jahren wieder.

Juan und Hermann besuchen Schnüßchen. 
Juan kocht ein chilenisches Menü.

Clarissa bei der Abtreibung in einem 
Keller.

Die Kinoverstellung von Cleopatra 
wird abgebrochen und Kennedys 
Tod bekanntgegeben.

Stefan und Alex finden Helga, die 
versucht hat, sich mit Schlaftabletten 
umzubringen. 

Im Fuchsbau treffen sich die Freunde 
um gemeinsam um Kennedy zu trauern.


Alex streift weiter hungrig durch die Stadt. In einer Telefonzelle findet er eine Brieftasche mit 190 DM. In der nächsten Kneipe will er seinen Fund feiern. Dort trifft er Stefan und strahlt, als er seine Schulden bei ihm bezahlen kann. Später finden beide Olga in ihrer Wohnung. Sie hat Schlaftabletten geschluckt und wollte sich umbringen. Aber beide sind noch rechtzeitig gekommen und retten ihr das Leben.
Am Bahnhof hängt Hermann seine Plakate auf. Plötzlich trifft er Schnüsschen, das Mädchen aus dem Hunsrück, das ihm den Zungenkuss erklärt hat. Er lädt sie zu sich ein. Sie sagt zu, bald mal vorbei zuschauen. Abends treffen sich die Freunde im Fuchsbau. Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende. Aber auch im fernen Dallas geschieht Schicksalhaftes. John F. Kennedy wird erschossen. In einem Münchener Kino wird die Filmvorführung abgebrochen und dem Publikum das Attentat auf den amerikanischen Präsidenten mitgeteilt.

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Film 7 Weihnachtswölfe (1963)
 
Das "Spuren"-Konzert rückt näher. Hermann bereitet sich darauf vor und hat keinen Sinn für die Weihnachtsstimmung, die sich über die bayrische Landeshauptstadt legt. An seiner Seite ist Schnüsschen, mit der er zusammen ist. Auch Evelyne singt bei Hermanns Konzert und widmet dieses dem Andenken an Ansgar. Nach dem Konzert macht Hermann Schnüsschen einen Heiratsantrag.
Volker besucht Jean-Marie zu Hause im Chateau bei Straßburg und ist vom Luxus beeindruckt.
Stefan will mit Helga Weihnachten auf einer Berghütte in den Alpen feiern. Doch die rothaarige Dichterin wird immer sonderbarer und spielt mit Stefans Gefühlen.


Clarissa kämpft mit einer Sehnenscheidenentzündung.

Hermann dirigiert sein "Spuren"-Konzert.

Clarissa leidet unter einer Infektion, 
die sie sich bei der Abtreibung zugezogen hat.

Juan und Renate haben eine Affaire.

Frau Moretti hat ihre Änderungsschneiderei aufgegeben und einen Schönheitssalon 
eröffnet.

Auch Schnüßchen lässt sich von ihr 
verschönern.



Clarissa ist in Rosenheim angekommen und sucht einen Engelmacher auf, der seine Praxis in einem Kellerraum seines Hauses betreibt. Durch den verpfuschten Eingriff wird Clarissa schwer krank. Volker besucht sie und entdeckt ihren Zustand. Auf dem schnellsten Weg wird die junge Cellistin ins Krankenhaus eingeliefert.
Um ihr die Missbilligung der Krankenhausärzte und -schwestern für ihr strafbares Verhalten deutlich zu machen, wird Clarissa am Heiligen Abend eine junge Mutter ins Nachbarbett gelegt, die mit ihrem Mann, den älteren Kindern und dem Neugeborenen glücklich die Weihnachtsnacht feiert. Clarissa flieht aus der Klinik, dabei trifft sie ihre Mutter, die ihr vorwirft, eine Mörderin zu sein.
Bei Hermann kommt Clarissa unter, der alleine im Fuchsbau hockt. Beide kuscheln sich ins Bett, weil es nicht geheizt ist.


Clarissa kommt ins Krankenhaus.

Volker besucht Jean-Marie zu 
Weihnachten in Straßburg.

Helga und Stefan verbringen das Fest 
gemeinsam auf einer Almhütte. Doch Festtagsstimmung kommt nicht auf.

Clarissa schneidet sich die Haare ab und 
verlässt das Krankenhaus.

Ihre Mutter hat nur Verachtung für sie 
übrig und nennt sei eine Mörderin.

Da Jean-Marie und Volker in Frankreich 
sind findet sie bei Hermann Zuflucht. 
Sie gestehen sich gegenseitig ihre ewige Liebe.

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Film 8 Die Hochzeit (1964)
 

Schnüsschen ist zu Sylvester nach Hause in den Hunsrück gefahren, um im Kreis ihrer Familie traditionsgemäß den Jahreswechsel zu verbringen. Die Verwandschaft, die das kleine Hunsrückhaus füllt, will natürlich wissen, ob Schnüsschen nicht einen "Schatz" hätte und bald heiraten will.
Elisabeth, Schnüsschens beste Freundin, bittet diese, nach deren Rückkehr nach München, als Babysitter bei ihr einzuspringen. Hermann begleitet seine Freundin. Nachts testen beide das japanische Bett von Elisabeth und ihrem Mann.


Schnüßchen feiert Sylvester bei ihrer 
Familie im Hunsrück.

Wieder in München sucht sie eine Wohnung 
für sich und Hermann.

Beim Babysitten bei einer Freundin 
probiert sie mit Hermann auch gleich 
das Ehebett aus.

Clarissa in Paris.

Beim Wohnungsmarkler.

Marie-Goot, Pauline und "Jacklinche" 
auf dem Weg nach München.


Um eine Wohnung zu finden und um die misstrauischen Chefs der Wohnungsgesellschaft zu überzeugen, schwindeln die beiden, das Hermann ein gut verdienender Auftragskomponist und beide schon verheiratet seien.
Clarissa hält sich in Paris auf. Sie hat sich von ihrer Abtreibung erholt und konzentriert sich auf ihre Musikkarriere.
Im Sommer des gleichen Jahres heiratet Hermann seine Waltraud. Im Fuchsbau wird ausgelassen gefeiert. Auch Tante Pauline und Marie-Goot kommen aus dem Hunsrück. Mutter Maria sei die lange Autofahrt zu anstrengend. Auch Schnüsschens Vater steht später in der Tür.
An der reich gedeckten Festtafel sitzen alle Freunde - bis auf Clarissa - sowie Frau Moretti, Dr. Brettschneider, Clemens und Frau Cerphal und die Hunsrücker Verwandtschaft.
Als man später im Garten feiert provoziert Helga Stefan, in dem sie sich vor dessen Augen mit dem Trompeter von Clemens' Blasmusik-Combo vergnügt. Olga befindet sich wieder im Opiumrausch als plötzlich Clarissa auftaucht, um Hermann zur Hochzeit zu gratulieren.
Das Hochzeitspaar zieht sich zur Hochzeitsnacht in ihre noch fast leerstehende 2-Zimmer-Wohnung zurück.
Derweil gerät die Feier im Garten der Fuchsbauvilla an ein jähes Ende. Juan greift unversehens zu einem Gewehr, das die Jungfilmer als Requisite benutzen, und will sich in einem Anfall von Selbstmitleid und Verzweiflung erschießen. Die Freunde können ihn gerade noch daran hindern. Frau Cerphal schmeißt alle bis auf Juan aus ihrem Haus. Das Ende des Treffpunktes Fuchsbau ist gekommen.


Hermann und Schnüßchen heiraten.

Im Fuchsbau feiern alle ein großes Fest.

Der Eklat. Juan versucht sich zu erschießen. 
Alex ist außer sich.

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Film 9 Die ewige Tochter (1965)
 
Lulu, Hermanns und Schnüsschens kleine Tochter hält beide nächtelang wach. Hermann versucht in dieser Atmosphäre von Kindergeschrei und Windeln seiner Kompositionsarbeit nach zukommen.
Clarissa ist entsetzt als sie feststellt, das ihr kostbares Cello beim Rückflug aus Amerika, wo sie eine erfolgreiche Tournee absolviert hat, beschädigt wurde. Nur gut, das sie ihren Volker hat, mit dem sie eine Beziehung beginnt. Er kann sie trösten und ihr Kraft für ihre weitere Karriere geben.


Juan vertreibt sich die Zeit mit 
Pflasterarbeiten.

Fräulein Cerphal besucht ihren Vater 
im Sanatorium.

Er schickt sie in den Verlag. Als sie einige Unterlagen holen will wird sie für eine 
Einbrecherin gehalten.

Auch Origami beherrscht Juan.

Alex überredet ihn mit in Renates U-Boot 
zu kommen. Dort treffen sich die Freunde.

Schnüßchen und Hermann. Trautes Heim?


Der Vater von Frau Cerphal liegt im Sterben. Sie fährt zu ihm ins Altersheim. Er möchte bevor er stirbt noch einige Dinge geregelt wissen und schickt Frau Cerphal mitsamt eines Schlüssels in sein Büro im Verlagsgebäude. Mitten in der Nacht betritt sie das Gebäude und wird vom Wachdienst für eine Einbrecherin gehalten. Sie findet Dokumente aus denen hervor geht, das die Villa in der sie wohnt, gar nicht ihr gehört, sondern dem Juden Goldbaum, dem früheren Kompagnon ihres Vaters, der vor Ausbruch des Krieges emigriert war.


Clarissa kommt aus den USA zurück.

Hermann benutzt sein gerade erworbenes 
Diplom als Regenschirmersatz.

Fräulein Cerphal auf der Suche nach 
Erinnerungen im Büro des Vaters.

Volker bei einem Konzert.

Studenten um Helga belagern den 
Fuchsbau um zu diskutieren.

Als sie eines Abends nach einem neuerlichen Besuch im Büro in die Villa zurückkehrt, findet sie einige Studenten vor - unter ihnen Helga - die den Fuchsbau als Ort für eine Diskussion über die Notstandsgesetze nutzen. Sie droht den jungen Leuten mit der Polizei, wenn diese nicht das Haus verlassen würden. Als die Nachricht vom Tod des Vaters eintrifft verlassen die Studenten schweigend das Gebäude.

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Film 10 Das Ende der Zukunft (1966)
 
Er kann es kaum fassen als er das Bauloch sieht. Reinhard ist von seinen Auslandsdreharbeiten zu einem Dokumentarfilm für einen Chemiekonzern aus Mexiko zurück. Er will zum Fuchsbau und findet nur die Grube vor, die die Abrissbagger von der Villa übrig gelassen haben. Frau Cerphal hat auf Anraten ihres Freundes Gattinger das Haus an eine Wohnungsbaufirma verkauft, die auf dem Gelände ein Mehrfamilienkomplex errichten will. Er versucht mit seiner Kamera die Überreste des Mittelpunktes des Freundeskreises festzuhalten.


Reinhard an dem Loch das einst der 
Fuchsbau war.

Hermann zeigt Rob seine kleine Tochter 
Simone (Lulu).

Renate taucht ab.

Trixi klettet sich an Reinhard.

Rob und Reinhard am Schneidetisch. 
Der Baumwollfilm muss fertig werden.

Nach zwei Jahren treffen sich Hermann 
und die schwangere Clarissa wieder.

Die Freunde beim Trauermarsch für 
den Fuchsbau.

Juan sagt das er wieder nach Südamerika 
zurück geht.


Er trifft Hermann und dieser ist bereit ein Requiem für die Villa zu schreiben. Zu der "Trauerfeier" sind die Freunde noch einmal erschienen.
Trixi, die kleine Schwester der Cutterin aus der Filmfirma, für die Reinhard arbeitet, drängt ihn dazu, ihr eine Rolle in einem seiner Filme zu schreiben. Doch Reinhard hat andere Dinge im Kopf. Er hat die Hintergründe zur Geschichte der Fuchsbau-Villa erfahren und macht sich auf den Weg, die Nichte von Frau Cerphal, Esther, in Venedig zu suchen. Er trifft sie in der Lagunenstadt bei der Arbeit. Sie ist Fotografin. Er verliebt sich in sie. Sie erzählt ihm von ihrer Lebensgeschichte und ihrer jüdischen Mutter und ihrem Vater, dem Nazi Gattinger. Eben dieser Gattinger, der nun als "Finanzberater" mit Frau Cerphal lebt. Esther erfährt, das ihr eigentlich die Villa in Schwabing gehört hätte. Sie erhebt nun Anspruch auf das Erbe. Doch als Frau Cerphal nebst Gattinger von einer Südamerikareise zurückkehrt, stellt sich heraus, das sie das gesamte Vermögen bei Spekulationen, zu denen sie Herr Gattinger ermutigt hat, verloren hat.


Clarissa bekommt nachts um 3 Uhr ihre 
Wehen.

Reinhard ist in Venedig und sucht Esther 
Goldbaum...

... und wird gleich ihr Fotomodell.

Volker und Clarissa beim Spaziergang.

Fräulein Cerphal ist pleite.

Reinhard hat sein Drehbuch über Esther 
fertig.

Rob ist der letzte der Reinhard sieht.


Die Rechtsanwaltsgehilfin Renate hat sich ihren Traum erfüllt. Zwar wollte sie niemand haben, um als Schauspieler zu arbeiten, aber sie hat nun mit ihrem Freund eine Kneipe eröffnet, auf deren Bühne sie nun auftritt. Ein paar der alten Freunde, darunter auch Hermann, besuchen ab und zu "Renates U-Boot", wie die Kneipe heißt, und ihre Vorstellung.
Reinhard hat sein neues Drehbuch über Esther fertig. Er trifft sich mit den anderen "Jungfilmern" am Ammersee, um das weitere Vorgehen für das Filmprojekt zu besprechen.
Als Reinhard auf den See hinausrudert und nicht zurückkehrt ist für die Freunde Gewissheit, das er verschollen bleiben wird.

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Film 11 Zeit des Schweigens (1967/68)
 
Esther ist mit ihrem Vater, dem alten Gattinger, in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Sie versucht die Vergangenheit und die Erinnerungen an ihre Mutter mit der Kamera festzuhalten.
Clarissa hat das Cellospiel aufgegeben und ist eine fürsorgliche Mutter geworden. Mit ihrem Kind von Volker hat sie alle Hände voll zu tun.


Hermann verdient sich in einer Tanzkapelle 
etwas Geld zum Leben dazu. Die Finanzen 
sind knapp.

Hermann erfährt aus der Zeitung das 
seine Filmmusik einen Preis gewonnen hat.

Konsul Handschuh stellt ihm ein Studio 
für moderne elektronische Musik zur 
Verfügung.

Helga konsumiert Gras in Hermanns 
und Schnüsschens Wohnung.

Rob hat das Bootshaus zum Labor umgebaut. 
Per Schlitten besichtigt man das Experiment.

Beim Aufbau der Kameras auf dem 
Eisenbahnwagen.

 Clarissa sing ihrem Sohn ein Schlaflied.

  Volker wartet mit Schnüsschen auf 
Hermanns Heimkehr ...

...doch der verbringt schöne Stunden 
mit Erika.

Der plötzliche Wohlstand von Hermann 
und Schnüsschen äußert sich auch in 
einem Kindermädchen für Lulu. 


Hermanns Karriere ist dagegen ungebrochen im Aufwind. Er gewinnt mit einem Musikstück einen Preis in Cannes.
Außerdem erhält er von Konsul Handschuh, dem Chef der Filmproduktionsfirma, für die Hermann nun arbeitet, ein eigenes Musikstudio und Freiraum für seine musikalischen Experimente.
Rob, der ebenfalls bei der Isar-Film arbeitet, hat ein Filmprojekt in Entwicklung: "Varia-Vision". Hermann soll die sphärische Musik dazu komponieren.


Dort wo der Fuchsbau stand ist nun ein 
moderner Wohnkomplex entstanden.

An Reinhards Todestag: Trixi am Ammersee.

Die Premiere von VariaVision...

...endet mit einem Unfall. 
Rob wird geblendet.


Bei der Pressepräsentation dieses Projektes, für das eine Halle eingerichtet wurde, kommt es zu Komplikationen. Ein Projektor läuft nicht an. Rob schaut nach dem Gerät. Aus Versehen wird es zu früh eingeschaltet und Rob wird von der Lampe des Projektor dermaßen geblendet, das er sein Augenlicht verliert. Für den Kameramann Rob kann es nichts Schlimmeres geben. Erst nach Wochen erlangt er seine Sehkraft zurück.

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Film 12 Die Zeit der vielen Worte (1968/69)
 
Clarissa hält es im kleinbürgerlichen Familienidyll nicht mehr. Sie lernt ein buntgemischtes Frauenensemble kennen, das gerade durch Europa tourt. Kurzentschlossen schließt sie sich an und überlässt die Kindererziehung kurzerhand ihrem Volker.
Auch Schnüsschen hält es in der althergebrachten Frauenrolle nicht mehr aus. Sie hat sich an der Uni eingeschrieben und studiert nun Soziologie. Nebenbei arbeitet sie bei der Drogenberatung und macht die gemeinsame Wohnung zum Unterschlupf für Benachteiligte, wie sie sagt. 


Stefan ist mit Olga unterwegs zum Drehort 
nach Berlin. Auf der Transitstrecke 
geraten sie in eine "Devisenfalle"

Rob ist schon da und empfängt beide 
in der Villa.

Als Helga mit zwei Kommilitonen vom 
SDS auftaucht gerät der ganze Dreh 
aus den Fugen. 

Die Idee der "Kollektiv-Regie" ist geboren 
und wird heftig diskutiert.

Konsul Handschuh schenkt Hermann 
eine Jahresnetzkarte der Bundesbahn.

Volker und Jean-Marie staunen nicht 
schlecht. Clarissa macht wieder Musik - 
zusammen mit einer Frauen-Combo.

Hermann macht Schnüßchen Vorwürfe. 
Sie denkt mehr an ihre Freunde 
als an ihn.

Schnüßchen greift Trixi in der 
Drogenszene auf.

Die Situation eskaliert. Hermann 
verlässt die Wohnung und fliegt nach 
Berlin...

...und landet in den Armen von Kathrin,...

 ...die in einer Kommune lebt.


Hermann ist nicht begeistert über Schnüsschens so intensives soziales Engagement und ihr neues Interesse an Bildung und Politik. Es kommt zum Streit zwischen den beiden. Hermann verlässt Schnüsschen und geht nach Berlin. Er braucht Abstand. Zu fremd ist ihm seine Frau geworden.
In Berlin arbeitet Stefan an einem Film mit dem Titel "Die deutsche Angst" , in dem Olga die weibliche Hauptrolle spielt. Doch auch hier scheinen traditionelle Rollenverteilungen kein Gewicht mehr zu haben. Nicht der Regisseur hat das alleinige Sagen über den Verlauf der Dreharbeiten. Alle Beteiligten mischen sich ein und versuchen ihre Visionen einzubringen. Statt den Film weiter zu drehen wird nun tagelang diskutiert. Besonderen Anteil an den Diskussionen und der Blockade der Dreharbeiten hat Helga, die nun wieder in ihrem Element ist. Sie versucht ihre politischen Ansichten im Film realisiert zu sehen.
Schließlich platzt Stefan der Kragen und er lässt die weiteren Dreharbeiten platzen.


Clarissa tröstet Schnüßchen.

Die Produzenten aus Hollywood wollen 
Stefans Hauptdarsteller...

..doch das kostet, wie dieser ausrechnet. 
Zahlen die Amerikaner?

Nachdem er den Scheck eingelöst hat 
lässt Stefan den Drehort räumen.

Rob ist entsetzt: "Das ist das Ende der Freundschaft!"

Hermann erlebt in Berlin die freie Liebe 
und den Drogenrausch.

Zurück in München: Schnüßchen ist 
ausgezogen und Hermann tröstet sich 
mit einem Cabrio.


Das Entsetzen bei allen Beteiligten ist groß. Nur Stefan lehnt sich entspannt zurück. Er konnte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Er konnte den haltlosen Zustand am Drehort beenden und dem Angebot einer amerikanischen Filmfirma nachkommen, die Stefan 80.000 Mark dafür boten, seinen männlichen Hauptdarsteller aus dem Vertrag zu nehmen.
Hermann kommt in der Wohnung von Helga unter, die mit ihrer Freundin Helga und anderen Mitgliedern der Kommune dort wohnen. Hermann durchlebt eine Nacht, die durch Sex und Drogen geprägt ist.
Hermann hat sich vom Rausch noch nicht ganz erholt, da fährt er wieder zurück nach München.

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Film 13 Kunst oder Leben (1970)
 
Die Isar-Film hat eine eigene Loge im großen Bierzelt auf dem Oktoberfest. Auch Hermann ist mit dabei. Konsul Handschuh ist begeistert vom Talent und Elan des jungen Künstlers. Er bietet ihm die Übernahme seines Betriebes an. Er und seine Frau haben keine Kinder und Handschuh spürt, das es bald mit ihm zu Ende gehen kann. Hermann ist vom Angebot überwältigt. Er kann sich nicht entscheiden und bittet um Bedenkzeit.


Hermann auf dem Oktoberfest mit den 
Kollegen der Isarfilm.

Doch er fühlt sich in dieser engen, 
lauten Umgebung nicht wohl.

Als betrunkene Neonazis die Loge der 
Isarfilm betreten wollen kommt es zu 
einer Schlägerei.

Zielke macht Hermann und Herrn Groß 
das Angebot ein eigenes Musikstudio 
zu eröffnen.

Von Heimweh gepackt versucht Hermann 
einen Brief an seine Mutter im Hunsrück 
zu schreiben.

Alex fragt Hermann nach Alkohol. Er hat 
nur einen Whiskey - Sonderabfüllung für 
die Firma seines Stiefvaters in Detroit.

Konsul Handschuh bitte Hermann seine 
Firma als Erbe anzunehmen, da er bald 
sterben wird.

Hermann sucht Rat, doch "Renates U-Boot" 
ist verwaist.

Auch Clarissa und Volker sind nicht zu 
Hause.

Auf der Suche nach Clarissa. Im Zug 
trifft er Renate...

 ...die ihm ihre neuesten Kostüme vorführt.


Niemand seiner früheren Freunde ist erreichbar. Sie sind in alle Winde verstreut. Alex hat für ihn keinen rechten Rat und Clarissa ist auf Tournee. Er erfährt wo sie gerade Station macht und nutzt seine Bundesbahnnetzkarte um ihr hinterher zu reisen. Doch er kommt zu spät. Das Ensemble ist bereits abgereist. Im Zugabteil trifft er Renate, die immer noch absurde Theatervorführungen gibt. Am Rhein sieht er sein Cabrio, in dem Schnüsschen und Lulu sitzen. Am nächsten Bahnhof steigt er aus, und findet das Cabrio an einem Zirkus wieder, in dem Juan als Artist auftritt. Doch Schnüsschen weißt ihn ab. Auch zu Juan dringt er nicht durch.


Auf einem Fahndungsplakat entdeckt 
Hermann Helga. Sie wird als Terroristin 
gesucht.

In Bacharach trifft er zufällig Schnüßchen 
und Lulu. Sie besuchen den Zirkus...

...in dem Juan als Artist arbeitet.

Der Zug wird angehalten und die Polizei 
durchsucht ihn nach Terroristen.

Helga hat sich mit zwei Genossen ohne 
dessen Wissen bei Stefan versteckt.

Alex liegt tot in seiner Wohnung.

Die Polizei stürmt Stefans Wohnung und 
schießt ihm mit einer MP eine Salve 
durch die Tür ins Bein.

Hermann findet Clarissa in Amsterdam.

Er flüchtet erneut vor der Liebe.

Vor dem Dorf Schabbach trifft Hermann 
den alten Glasisch, der ihn sofort 
wiedererkennt.


Der Zug wird gestoppt. Polizisten sind mit Hubschrauber, mehreren Einsatzwagen und MP's dabei, die Waggons nach Terroristen zu untersuchen. Auch Helga ist unter den Gesuchten.
Die hat sich inzwischen in Berlin bei Stefan versteckt. Als sie am nächsten Tag bereits untergetaucht ist, wird die Wohnungstür von der Polizei mit einer MP durchsiebt, als Stefan sie gerade öffnen will.
Hermann ist in Amsterdam angekommen. Endlich trifft er Clarissa nachdem er ihr Stück "Hexenpassion" besucht hat. Nach der gemeinsamen Nacht in einem Hotelzimmer ist Clarissa verschwunden.
Hermann macht sich nach Schabbach auf. Auf dem Weg ins Dorf trifft er den alten Glasisch, der den jungen Komponisten gleich erkennt.

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