welten

Elin Fredsted/Markus Pohlmeyer (Hg.)
Zwischen Welten verstrickt III
Filmanalysen: Zwischen „Heimat“ und Science Fiction
96 S., Br.
ISBN 978-3-86815-723-9
Igel Verlag Hamburg

In Simmern soll bis zum Sommer eine neue Ausstellung entstehen, die Stationen und Werke des Hunsrücker Filmregisseurs Edgar Reitz zeigt. In dem "Edgar-Reitz-Filmhaus" soll vor allem an die berühmte Filmreihe "Heimat" des in Morbach geborenen Regisseurs erinnert werden. Das neue Filmhaus ist eine Erweiterung des Hunsrück-Museums und wird in einer Werkstatt gegenüber dem Pro-Winzkino in Simmern entstehen.
Artikel auf swr.de: Link

reitz150221Das Edgar-Reitz-Museum in Simmern soll noch in diesem Jahr eröffnen.
Allerdings soll es im Ziegelmayer-Komplex nicht nur museal zugehen:
„Das gedachte Edgar-Reitz-Filmhaus versteht sich nicht alleine als museale Präsentation eines für den Hunsrück sehr bedeutenden Themas“, zitiert der Volksfreund aus Trier die Projektkoordinatorin Kristina Müller-Bongard "Auf der einen Seite stehe die Erinnerung an einen für die gesamte deutsche Filmgeschichte relevanten Abschnitt, auf der anderen Seite die Auseinandersetzung mit dem Medium Film selbst, sagt sie. Edgar Reitz habe selbst immer wieder darauf hingewiesen, dass es in der Breite kaum Vermittlungsebenen gebe, in denen beispielsweise sachliche Handreichungen für eine Filmanalyse geboten würden."
Zitat aus demn Artikel im Trierischen Volksfreund

selbstbilder

Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik [4]

256 Seiten, 200 Abb., 148 x 210 mm
Juni 2012
ISBN 978-3-89472-741-3
Schüren Verlag

Der Band untersucht den Wandel deutscher Selbstbilder in populären Filmen seit 1945. Mit Schwerpunkt auf westdeutschen Produktionen werden in den Beiträgen die Regeln filmischer Genres und zentraler Diskursformationen wie des Trümmerfilms, Heimatfilms, Wirtschaftswunderfilms, von Filmen über den ‚Deutschen Herbst', die deutsche Teilung und Wiedervereinigung sowie über Migration an Hand repräsentativer Beispiele und mit weiterführenden filmographischen Hinweisen systematisch erschlossen. Aus u.a. Filmen wie GRÜN IST DIE HEIDE, DER LETZTE FUSSGÄNGER und IMMER DIE RADFAHRER, DER WESTEN LEUCHTET, HERR LEHMANN, GOOD BYE, LENIN!, KANAK ATTACK und Edgar Reitz’ HEIMAT-Zyklus werden die jeweiligen Deutschlandkonstrukte und Gesellschaftsmodelle, die narrativ verhandelten Problemkonstellationen sowie die vermittelten Normen und Werte rekonstruiert.


texturen

Heinz-Peter Preußer
Schriftenreihe zur Textualität des Films [3]
440 Seiten, Broschiert
Oktober 2013
ISBN 978-3-89472-776-5
Schüren Verlag

Der Titel verspricht zum einen die Überschreitung oder Entgrenzung medialer Fixierungen. Zum anderen aber macht er auf den textuellen Zusammenhang aufmerksam, der alle Medien-Produktionen verbindet. Genau dies ist der Anspruch des vorliegenden Bandes. Er setzt sich einerseits über die etablierten Grenzen der Medien und Künste, der Gattungen und Genres hinweg; er erweitert aber andererseits auch den gewohnten Rahmen der Einzelbetrachtung, indem er kulturwissenschaftliche Diskurse und Diskussionen über die Fächer hinweg zulässt und forciert.
Der Film wird als Textur im Sinne eines Diskurses gefasst. Er hat seine eigene, multimodale Sprache und realisiert sich über mehrere, auditive und visuelle signifikative Kanäle. Film wird aber zugleich als die zentrale Instanz verstanden, über die sich die transmedialen Bezüge herstellen lassen.
Darin: Eine romantische Synthese und ihr notwendiges Scheitern
Edgar Reitz’ filmische Chronik Heimat 1–3

"Leibniz oder Der letzte Advokat Gottes“ von Edgar Reitz erhält eine Förderung der Drehbuchfortentwicklung von der FFA:

LEIBNIZ ODER DER LETZTE ADVOKAT GOTTES
Autor: Edgar Reitz
Produktion: Edgar Reitz Filmproduktion GmbH
Förderung: 75.000 Euro
Historiendrama über die Begegnung des Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz mit Kaiser Leopold I. im Jahre 1688.

Link zur FFA

Ravengiersburg, 27.01.2021, 12:18 Uhr
Der Rheinland-Pfalz-Tipp: Hunsrückdom und Heimatgefühle
In den Wintermonaten entfaltet der Hunsrück einen neuen Reiz mit vom Nebel verhangenen Tälern oder dem Kontrast zwischen blauem Himmel und der weißen Schneedecke, die sich über die Landschaft zieht. Die Blätter der Bäume sind gefallen und schaffen freie Sicht in die Täler, auf Felsen und Dörfer. Die schönen Ausblicke auf den Soonwald rund um Sargenroth haben der ganzjährig gut begehbaren Traumschleife Soonwald ihren Namen gegeben. Diese zehn Kilometer lange Runde ist vor allem ein Tipp für Verehrer der vielen Spielfilme von Edgar Reitz, mit denen er unter dem Titel „Heimat“ dem Hunsrück ein Denkmal setzt. Einige Hunsrückorte liehen dem fiktiven Filmort Schabbach ihre Gebäude. Auch Mengerschied verewigte sich mit den im Tanzsaal der Gastwirtschaft „Zur Wildenburg“ gedrehten Szenen. Der 1900 angebaute Fachwerkbau fungierte in Teil acht der ersten Staffel der „Heimat“-Filme als Kaisersaal Simmern. Der Drehort steht in unmittelbarer Nachbarschaft zur evangelischen Kirche, die nach dem großen Brand 1841 erbaut wurde. Damals waren 50 Einwohner wegen der folgenden Hungerjahre gezwungen auszuwandern. Ein Thema, das im jüngsten „Heimat“-Film aufgegriffen wird.

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In den Wintermonaten entfaltet der Hunsrück einen neuen Reiz mit vom Nebel verhangenen Tälern oder dem Kontrast zwischen blauem Himmel und der weißen Schneedecke, die sich über die Landschaft zieht. Die Blätter der Bäume sind gefallen und schaffen freie Sicht in die Täler, auf Felsen und Dörfer. Die schönen Ausblicke auf den Soonwald rund um Sargenroth haben der ganzjährig gut begehbaren Traumschleife Soonwald ihren Namen gegeben. Diese zehn Kilometer lange Runde ist vor allem ein Tipp für Verehrer der vielen Spielfilme von Edgar Reitz, mit denen er unter dem Titel „Heimat“ dem Hunsrück ein Denkmal setzt. Einige Hunsrückorte liehen dem fiktiven Filmort Schabbach ihre Gebäude. Auch Mengerschied verewigte sich mit den im Tanzsaal der Gastwirtschaft „Zur Wildenburg“ gedrehten Szenen. Der 1900 angebaute Fachwerkbau fungierte in Teil acht der ersten Staffel der „Heimat“-Filme als Kaisersaal Simmern. Der Drehort steht in unmittelbarer Nachbarschaft zur evangelischen Kirche, die nach dem großen Brand 1841 erbaut wurde. Damals waren 50 Einwohner wegen der folgenden Hungerjahre gezwungen auszuwandern. Ein Thema, das im jüngsten „Heimat“-Film aufgegriffen wird.
Link zum Artikel


hitzigHITZIG - EIN SAUNAGANG - © Edgar Reitz Filmproduktion

"Hitzig. Ein Saunagang" ist eine "schweißtriefende Gesellschaftssatire in der Damensauna".
Produziert ist dieser Nachwuchsfilm von der Edgar Reitz Filmproduktion und ist für den Max Ophüls Preis nominiert. Gefördert wurde die Produktion vom FFF Bayern.
Mit dabei: Antonia Bill (Jettchen aus DIE ANDERE HEIMAT) und Barbara Philipp (Jettchens Mutter).
Infos zum Film.

Als die kleine Gemeinde nahe der B 50 vor 21 Jahren ihre erste urkundliche Erwähnung vor 700 Jahren feierte, wollte auch Gerhard Roschel etwas zum Fest beitragen. Kurzerhand richtete der Nieder Kostenzer auf einer Etage seiner Scheune eine kleine Ausstellung ein. Heute ist daraus ein richtiges Museum geworden. Auf drei Etagen der Scheune, deren ältester Teil bereits mehr als 200 Jahre alt ist, präsentiert Roschel seither allerhand Dinge mit Geschichte. Eines davon fand sich gar in Edgar Reitz’ „Die andere Heimat“ wieder.
Artikel auf Rhein-Zeitung.de: Link

Die Kreis- und Filmstadt Simmern schafft Platz für ein Edgar-Reitz-Museum. Der Raum ist bereits vorhanden, nur umgebaut werden muss in der Werkstatt des ehemaligen Hauses Ziegelmayer noch entsprechend, damit das Museum an den Start gehen kann. Dafür machte der Stadtrat nach kontroverser Diskussion und einigem Knirschen im Gebälk den Weg frei.
Artikel auf Rhein-Zeitung.de: Link

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